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GENRE: Dokumentarfilm (64 Minuten)

 

BUCH, REGIE, SCHNITT, PRODUKTION: Zenon Kristen

CO-PRODUZENT: Nik Baczewski 

KAMERA: Zenon Kristen, Harry Besel

SOUNDMIX: Harry Bernstein

MIT:

Ute Dilger, Thomas Dilger, Thomas Raffler, Fritz Frölich, Udo Leis, Wolfram Spyra, Friedrich Luncke, Albert Bachert, Christiane Bachert, Zenon Kristen u.v.a

 

Zwischen Himmel und Erde

Dokumentarfilm, 2020

 

Einst hingen im Kirchturm von Ahnatal-Weimar, einem nordhessischen Dorf, unweit von Kassel, drei wohlklingende Bronzeglocken. Im Laufe des Ersten Weltkriegs verstummten zwei der drei Glocken. Vom Turm geschmissen, fortgetragen und eingeschmolzen, um aus der Bronze nun Kriegsmunition herzustellen. 1920 trennte sich der Ort auch von der letzten Bronzeglocke. Ein Tauschgeschäft gegen ein dreistimmiges Stahlgeläut, das heute abgängig ist. Verrostet von außen bis hinein ins Innerste der Glocken. Man hört und sieht es den „Drei Stählernen Schwestern“ an: Ihre Zeit im Kirchturm von Weimar geht zu Ende und mit ihnen 100 Jahre Dorfgeschichte. 

 

Doch wo ein Ende ist, da ist auch ein Anfang. Gestützt durch die Gründung eines Fördervereins widmet sich das Dorf gemeinsam der Herkulesaufgabe, die Gelder für ein neues 4-stimmiges Bronzegeläut aufzubringen und erlebt dabei auf eindrückliche Weise, was gemeinsam, mit viel Schweiß, Geduld und Tatendrang erreicht werden kann. Durch unzählige Aktionen und kreative Zusammenarbeit gelingt schließlich, was man kaum für möglich gehalten hat: Ein neues Bronzegeläut erhält Einzug im Weimarer Kirchturm. Und so erfolgt schließlich nach 100 Jahren die lang ersehnte Heilung.

 

Der Filmemacher Zenon Kristen, selbst ein „Wimmerscher“ (Weimarer), begleitet das Dorf bei dieser langen Reise, die ihn auf ungeahnte Weise an immer neue Orte führt.

 

Was als intime Dokumentation über die Kirchengemeinde Ahnatal-Weimar und ihr Projekt zur Anschaffung eines neuen Bronzegeläuts beginnt, entpuppt sich rasch zu einer viel umfassenderen Erzählung, die weit über die Dorfgrenzen hinausgeht. Es ist ein Film über den Zusammenhalt eines Dorfes, den Wert des Friedens in turbulenten Zeiten, eine fast vergessene uralte Kunstform und einen viel zu oft überhörten Klang. 

Synopsis

Zwischen Himmel und Erde Poster v.1.3 FI
WINNER - Venice Film Awards - Sept 2020.
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WINNER - Berlin Indie Film Festival - 20
OFFICIAL SELECTION - Essex DocFest - 202
FINALIST - New Wave Short Film Festival
OFFICIAL SELECTION - Montreal Independen
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OFFICIAL SELECTION - Chicago Indie Film
OFFICIAL SELECTION - Indie Film Salon Fi
WINNER - Rome Independent Prisma Awards
OFFICIAL SELECTION - Hong Kong Indie Fil
Tokyo International Short Film Festival
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OFFICIAL SELECTION - Toronto Independent
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Honorable Mention - Film Today - 2021-2.

> Verstärker <

Dokumentarische Videoreihe, 2018

Beschreibung

Zurück in den Sommer 2018, als Künstler Udo P. Leis zum ersten Mal im Rahmen des Geo Park Festivals in Nykobing Dänemark seine zwei 12 m langen "Verstärker" ausstellt und die Dänen ins Staunen versetzt. Die zwei "Verstärker" spiegeln nicht nur die echte Welt, sie verstärken sie. Sie lassen dich nachdenken, über das Harte, das Weiche, dich selbst, der sich darin spiegelt. Die beiden riesigen Trichter wirken dabei wie zwei Objekte aus einer anderen Welt, die zu uns kamen, um uns an uns selbst zu erinnern. Als Special-Guest ergänzt Elektronikmusiker Wolfram Spyra die echte Welt mit außerirdischen Klängen.

Kamera und Schnitt: Zenon Kristen    Musik: Wolfram Spyra    Kunstwerk: Udo P. Leis